Welches Pool Zubehör ist notwendig und worauf kann man verzichten?
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Welches Pool Zubehör ist wirklich wichtig?

Pool Zubehör: Das brauchst Du wirklich

Da steht er nun. Aufgebaut, das Wasser glitzert darin und die Pumpe läuft. Nachdem alle den neuen Pool genossen haben, stellt sich manchem Besitzer die Frage: Welches Pool Zubehör brauche ich denn jetzt? Denn schnell wird deutlich, dass sich zum Beispiel in den Pool gefallene Blätter nur beschwerlich von Hand herausfischen lassen. Ein Kescher muss also her. Und es gibt noch sehr viel mehr Zubehör-Artikel, die den Alltag mit dem Gartenpool leichter machen.

Das Wichtigste überhaupt: Die Filteranlage

Ganz klar: Die Filteranlage ist für den Betrieb eines Pools unerlässlich. Ohne würde Dein Pool bereits nach wenigen Tagen „kippen“. Das bedeutet, dass das Wasser sich verfärbt, schmierig wird und unangenehm riecht. Die Pumpe sorgt dafür, dass kleinere Schmutzpartikel aus dem Wasser herausgefiltert werden. Außerdem stellt die Pumpe sicher, dass das Wasser in Bewegung bleibt. Bei den meisten Pools, die online erhältlich sind, ist das Pool Zubehör und insbesondere diese Anlagen bereits im Pool-Set enthalten. Wer dennoch eine andere Filterpumpe nachrüsten möchte, hat die Wahl aus vielen unterschiedlichen Ausführungen und Preisklassen.

Ganz wichtig ist, dass die Anlage auf den Pool abgestimmt ist. Ist sie zu klein, kann sie die großen Mengen Wasser nicht zuverlässig filtern. Ist sie dagegen zu groß, schießt Du mit Kanonen auf Spatzen.

Tipp
Wenn Du eine wirklich gute Pumpe haben möchtest, solltest Du über die Anschaffung einer Sandfilteranlage nachdenken. Hier durchläuft das Wasser eine Schicht aus Quarzsand und wird anschließend wieder zurück ins Becken gepumpt. Damit erreichst Du eine sehr effektive Reinigung.

Stimmt die Poolchemie nicht, kippt das Wasser – Du brauchst Chlor!

Nur die Filteranlage allein kann jedoch nicht dafür sorgen, dass Dein Wasser sauber bleibt. Die Chemie im Pool muss ebenfalls stimmen. Ohne geht leider gar nichts. Denn der Filter siebt die Verunreinigungen zwar recht zuverlässig aus, aber deshalb ist das Wasser noch lange nicht sauber. Als Pool Zubehör ist deshalb auch Chlor ein wichtiger Bestandteil. Erst dadurch werden Keime, Bakterien und auch Algen wirkungsvoll bekämpft.

Wie kommt das Chlor ins Wasser?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie Du Deinem Wasser Chlor zuführen kannst:

  • Chlortabletten
  • Chlorgranulat
  • Flüssigchlor

Wie werden Chlortabletten eingesetzt?

Zunächst muss man unterscheiden, dass es schnellauflösende und langsam auflösende Chlortabletten beim Pool Zubehör gibt. Diejenigen, die sich schnell auflösen, sorgen schnell für Abhilfe bei verunreinigtem Wasser. Sich langsam auflösende Tabletten sorgen über Wochen hinweg in nahezu gleichbleibender Dosierung für sauberes Wasser. Diese kannst Du zum Beispiel im Skimmer unterbringen. Aber es sind auch Dosierschwimmer erhältlich, die auf der Wasseroberfläche treiben. Darin wird die Tablette untergebracht.

Chlortabletten bitte nicht direkt in’s Wasser geben!

Wie wird Chlorgranulat verwendet?

Ganz im Gegensatz zu Chlortabletten, wird Chlorgranulat direkt dem Wasser zugegeben. Am besten direkt vor den Einströmdüsen, damit sich das Granulat schnell verteilt und auflösen kann. Erhältlig ist das Granulat in Dosen oder Beuteln. Bitte schaue in der Anleitung nach, wie lange Du warten musst, bis Du wieder ins Wasser darfst. Einige Produkte brauchen nur rund 15 Minuten, bis der Wasserspaß weiter gehen kann.

Lohnt sich Flüssigchlor für meinen Gartenpool?

Nein. Flüssigchlor wird bei automatischen Dosieranlagen verwendet. Diese findet man bei normalen Gartenpools, wie man sie bei Amazon kaufen kann, in der Regel nicht. Praktisch sind sie schon, keine Frage. Das flüssige Chlor, das in der Regel in großen Kanistern geliefert wird, wird mittels eines Schlauches einfach an die Dosierpumpe angeschlossen. Die Dosieranlage überwacht ganz automatisch die Wasserqualität und gibt bei Bedarf Chlor hinzu. Praktisch.

Pool-Teststreifen helfen Dir bei der Bestimmung der Wasserqualität

Unabdingbar, wenn's im Wasser sauber sein soll: Pool Zubehör

Das Dreamteam im Pool Zubehör: Chlortabletten, Pool-Teststreifen und der Skimmer.

Du solltest regelmäßig Wasserchecks durchführen. Mindestens einmal in der Woche. Auch wenn Du nach Anleitung Chlor zugegeben hast, heißt das nicht, dass nicht doch eine Nachdosierung notwendig ist. Teststreifen werden einfach nur für eine Sekunde unter Wasser gehalten und zeigen Dir anschließend zuverlässig unter anderem den pH-Wert an. Dieser ist wichtig, wenn es um die korrekte Dosierung des Chlors geht. Ein extrem wichtiges Pool Zubehör.

Ist ein Skimmer notwendig? Wenn’s perfekt rein sein soll, ja!

Ein Skimmer – was ist das überhaupt? Hast Du als Kind die Kakaobläschen, die sich immer oben auf der Milch gebildet haben, auch so gerne mit dem Strohhalm abgesaugt? Genau das tut ein Skimmer auch. Nur eben nicht mit Kakao, sondern mit Ungeziefer, Blättern und all den anderen Dingen, die gerne mal auf der Wasseroberfläche schwimmen und da nicht hingehören. Der Skimmer zieht diese Verunreinigungen also an, saugt sie ein und befördert sie bis zur Pumpe, wo sie herausgefiltert werden.

Es gibt im Pool Zubehör unterschiedliche Modelle. Unter anderem sind Einhänge-Skimmer zu haben, die sich vor allem für Aufstellpools besonders eignen. Bei den großen Pools ist der Skimmer in der Regel schon mit eingebaut.

Über die Pool-Leiter bequem einsteigen

Wenn Dein Wasserbecken im Boden eingelassen ist, solltest Du eine Einbauleiter nutzen. Sie erleichtert das Einsteigen in den Pool ungemein. Bei Pool-Sets sind diese Leitern in der Regel aber ohnehin dabei.

Bei Aufstellbecken wird eine Leiter beinahe zwingend benötigt, wenn Du nicht jedesmal eine Klettertour unternehmen möchtest. So genannte Hochbeckenleitern werden über den Pool gestellt und haben an beiden Seiten Stufen.

In beiden Fällen gilt: Achte auf eine feste Verankerung und rutschfeste Treppenstufen.

Wie man eine Pool-Leiter sicher einbaut und fest verankert, zeigt dieser YouTube-Nutzer. Quelle: YouTube

Brauche ich eine Poolheizung als Pool Zubehör?

Wer nur in den heißen Sommermonaten seinen Pool nutzen will und diesen auch noch so aufstellt, dass viel Sonne einstrahlen kann, wird auf eine Poolheizung sicher verzichten können. Wer aber die Badesaison deutlich verlängern möchte, ist mit einer Poolheizung als Pool Zubehör gut beraten.

Tipp
Abends eine Abdeckung über den Pool spannen! Diese verhindert, dass das Wasser allzu sehr auskühlt. Das ist wie beim Deckel auf dem Topf. Legt man ihn drauf, bleibt der Inhalt länger warm.

Ist eine Poolheizung im Betrieb teuer?

Das kommt darauf an. Wenn Du ein Modell im Stile eines Durchlauferhitzers wählst, fallen natürlich Stromkosten an. Auch ein Wärmetauscher, der an die Heizung im Haus angeschlossen ist, verursacht Kosten. Eine Wärmepumpe ist eine weitere Möglichkeit, sein Poolwasser auf Temperatur zu halten. Sie nutzt die Umgebungsluft, um das Wasser zu erwärmen, braucht aber ebenfalls Strom.

Eine sehr umweltfreundliche und zuverlässige Wärmequelle für Deinen Pool ist eine Poolheizung mit Solarenergie. Allerdings brauchst Du für die Solarmodule auch etwas Platz im Garten. Als Faustformel gilt: Rund 60 Prozent der Poolfläche.

Temperatur messen: Du brauchst ein Thermometer!

Zeh ins Wasser stecken oder doch lieber ganz einfach ablesen, wie es um die Temperatur Deines Pools bestellt ist? Hier kann ein Pool-Thermometer helfen. Das ist nicht nur wichtig, wenn es um die Wohlfühltemperatur geht, sondern hat noch wesentlich wichtigere Gründe: Je wärmer das Wasser ist, desto schneller und leichter vermehren sich Bakterien und Algen. Du solltest also immer einen Blick auf Dein Thermometer werfen und bei zu hohen Temperaturen mit Chemikalien nachsteuern.

Wenn doch einmal etwas größeres im Pool schwimmt: Der Kescher

Anfangs genügt sicher noch das gute alte Küchensieb. Aber irgendwann wirst Du merken, dass das Herausfischen von Verunreinigungen mit einem Kescher wesentlich einfacher geht. Zwar filtern Skimmer und Filteranlage schon jede Menge aus dem Becken, aber es schadet nicht, zwischendurch selbst einmal mit dem Kescher durch’s Wasser zu fischen. Das entlastet die hochwertigen Geräte.

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